2001 /2002
     
  Norbert Schroer und Gudula Schmeing << zurück zu Liste
     
 

Throngefolge:

Heinrich Schmeing und Veronika Schroer,
Georg und Monika Wienen,
Axel und Beate Schroer,
Rita und Jürgen Wehling,
Thomas und Elisabeth Niessing,
Ingrid und Horst Bloch,
Franz-Josef und Brigitte Kemper,
Franz-Josef und Renate Uphues,
Erwin und Edeltraud Schücker,
Franz und Hildegard Hummels,
Helmut und Roswitha Bittermann,
Andreas und Heike Lehmkuhl,
Günther und Gertrud Grave,
Berni und Inge Pöpping,
Reinhold und Ingrid Oenning,
Margret und Arnold Kemper,
Wolfgang und Brigitte Ludwig. 

     
 

Die drei besten Schützen:

Krone: Rudolf Selting,
Zepter: Manfred Schneider,
Apfel: Reinhard Volks.

     
   
     
 

Norbert Schroer siegt "In't Böllerbüsken" 
Vogelschießen stellt Geduld der Zuschauer auf die Probe.

Ramsdorf (git).  So lange haben die Walburgis-Schützen in den vergangenen Jahrzehnten noch nie auf ihren neuen König gewartet: Bis 16.15 Uhr mussten sie sich gestern gedulden. Norbert Schroer beendete schließlich den Schießmarathon. Mit dem 451.Schuss holte er die Überreste des Vogels von der Stange. Jubelnd ließen die vielen Zuschauer, die "In't Böllerbüsken" ausgeharrt hatten, den neuen König hochleben. Zur Mitregentin wählte der 54-Jährige Gudula Schmeing. Unterbrochen wurde das Vogelschießen, weil eine Frau notärztlich versorgt werden musste. Dem Throngefolge gehören an: Veronika Schroer und Heinrich Schmeing, Georg und Monika Wienen, Axel und Beate Schroer, Rita und Jürgen Wehling, Thomas und Elisabeth Niessing, Ingrid und Horst Bloch, Franz-Josef und Brigitte Kemper, Franz-Josef und Renate Uphues, Erwin und Edeltraud Schücker, Franz und Hildegard Hummels, Helmut und Roswitha Bittermann, Andreas und Heike Lehmkuhl, Günther und Gertrud Grave, Berni und Inge Pöpping, Reinhold und Ingrid Oenning, Margret Arnold Kemper. Selbst Präsident Konstantin Löwels hatte es noch nicht erlebt, dass es so schwierig war, einen neuen Regenten zu finden. Über vier Stunden dauerte das Vogelschießen samt Unterbrechungen. Dabei hatte alles so prima begonnen: Rudolf Selting sicherte sich die Krone, Manfred Schneider das Zepter und Reinhard Volks den Apfel. Bis zur Schießpause am Mittag schluckte der von Heinz Hilgenberg gebaute Holzadler mit 260 Schuss schon eine Menge Blei. Doch dann: eher Flaute. Präsident, Vorstand und Offiziere berieten zwei Mal, als so gar kein Kandidat Lust auf die Königswürde zeigte. Dem Publikum schien Spektakel trotzdem zu gefallen, es blieb bei der Stange. "Ich bewundere die Geduld der Leute", staunte eine Zuschauerin. Dann endlich gab's wieder Arbeit für die Schießmeister: Mit Gerd Leiting, Norbert Schroer und Heinrich Schmeing nahmen gleich drei ernsthafte Bewerber den Vogel auf's Korn. Schuss um Schuss feuerten sie ab. "Der saß gut", lobte Präsident Löwels und dann wieder ihr müsst tiefer zielen. Die Spannung wuchs. "Alles auf 11 Uhr schießen" riet der noch amtierende König Heinz Lübbering, der per Fernglas den Vogel ins Visier nahm. Schließlich der Applaus: Norbert Schroer traf ins Schwarze.  Insgesamt wurden 451 Schüsse gebraucht um den neuen König zu ermitteln.

Wir danken der "Borkener Zeitung" für ihre Unterstützung. Bilder: Borkener Zeitung

Bericht der "Borkener Zeitung" vom 10. Juli 2001