1979/80 Horst Winter und Gisela Schlüter

Throngefolge:

Ursula Warmers und Jürgen Dunker,
Mechthild Ihorst und Norbert Niehues,
Anne Rave und Udo Terfloth,
Annemarie und Heinz Winter,
Hannelore und Robert Terfrüchte,
Theresia und Dr. Friedhelm Schlüter,
Cornelia und Hubert Mensing,
Gerlinde und Jürgen Dehling,
Cornelia und Helmut Ubbenhorst,
Mechthild Schäpers und Rainer Ritzler,
Maria Weddeling und Ludger Schlüter ,
Marlies Huvers und Friedhelm Bone,
Annette Döring und Heinz Kerkhoff,
Anne Einck Roßkamp und Rainer Gehling

Die Jodler schalten durch das Zelt
In Ramsdorf hieß es am Wochenende: Musik, Stimmung und gute Laune

Velen-Ramsdorf. Nicht nur die großen Transparent an den Ortseingängen wiesen darauf hin, daß das vergangene Wochenende für die Ramsdorfer kein gewöhnliches war. In den Straßen herrschte Hochbetrieb und Musik hallte durch den Ortskern. Der St.-Walburgis-Schützenverein feierte drei Tage sein Jahresfest.
Bereits am späten Nachmittag gaben laute Böllerschüsse das Startzeichen. Abends stand für die Schützenbrüder und Bürger ein feierliches Hochamt an, das von einer Trachtenkapelle aus Peißenberg auf typisch bayrische Art gestaltet wurde. Diese außergewöhnliche Meßfeier fand bei den Ramsdorfern anklang. Nach der Gefallenenehrung unter der Mitwirkung des Männergesangvereins „Concordia Ramsdorf“ und dem großen Zapfenstreich auf dem Kirchplatz fanden sich die Schützen und Bürger im Zelt zum großen Festball ein, beim dem auch die Trachtenkapelle wiederum für Stimmung und gute Laune sorgte. Die Jodler schallten kräftig bis früh morgens durch das Zelt.
Um 8:30 Uhr hatten die Schützen am Sonntagmorgen zur Galavorstellung bei den Majestäten anzutreten. Die Ehrengäste begrüßte der Präsident des Vereins, Josef Lehmkuhl besonders herzlich. Für langjährige und treue Mitgliedschaft im Verein wurden folgende Vorstandsmitglieder geehrt: Ewald Selting (30 Jahre), Alfons Schlüter (25) Jahre, Hermann Schlusemann (20 Jahre) Ewald Wieschen (15 Jahre), Josef Leiting (15 Jahre), Hermann Knuf 10 Jahre und für fünfjährige Mitgliedschaft wurden, Hermann Tegelkamp, Manfred Rech, Paul Ebbing, Josef Schroer, Josef Wissing und Hubert Sievers geehrt. Zum Oberstleutnant beförderte General Ernst Selting den Major Gustav Dumschat. Eine Plakette für die Königskette übergaben dem Verein Ehrenbürger August Heselhaus und das Silberpaar des Jahres 1978, Ferdinand Storks und Gertrud Räwer. Am Nachmittag hielten die Spielmannszüge aus Heiden, Velen, Dinslaken-Möllen und die Musikkapellen aus Rhade, Lembeck, Borkenwirthe und Weseke ihren Einzug. Es folgte ein Umzug durch die Stadt, verbunden mit einer großen Musikshow. Acht Musikzüge mit rund 250 Musikern beteiligten sich daran und die Straßen waren von einer dichten Menschenmenge gesäumt. Abends hieß es wieder das Tanzbein schwingen im Festzelt.
Am Montagmorgen ermittelte der Verein seinen neuen Schützenkönig. Die Straßen waren wie leergefegt, nahezu jeder war im Zelt, wo die Büchsen immer wieder geladen werden mußten. Beim 184. Schuß hielt es den Vogel nicht mehr auf der Stange und der neuer Regent hieß Horst Winter. Sein Vater Dr. Heinrich Winter ist in diesem Jahr Silberkönig. Horst Winter erwählte sich zur Mitregentin Gisela Schlüter. In den Hofstaat wurden berufen; Anne Einck Roßkamp, Rainer Gehling, Udo Terfloth, Anne Rave, Ursula Wamers, Jürgen Dunker, Maria Weddeling, Ludger Schlüter, Mechthild Ihorst, Norbert Niehues, Cornelia und Hubert Mensing, Ute Bockenfeld, Rainer Ritzler, Cornelia und Helmut Ubbenhorst, Mechthild Schäpers, Friedhelm Bone, Hannelore und Robert Terfrüchte, Annette Döring, Heinz Kerkhoff, Annemarie und Heinz Winter sowie Gerlinde und Jürgen Dehling. Im Festzelt feierten die Walburgisschützen ihr neues Herrscherpaar bis in die frühen Morgenstunden.

B.Z. Bericht vom 11.07. 1979